Montag, 17. Mai 2021

Audio-Technica AT4060a

geschrieben von  |  Samstag, 24 Januar 2015 17:43  |  Freigegeben in Studiotechnik

Japan ist seit jeher Synonym für hervorragende Qualität und das nicht nur im Elektronikbereich. Das in Tokio ansässige Unternehmen "Audio-Technica", das übrigens 2012 sein 50-jähriges Bestehen feiern konnte, macht da keine Ausnahme. Angefangen hat Audio-Technica in den 60er Jahren mit der Entwicklung und der Herstellung hochwertiger Tonabnehmersysteme für Plattenspieler. Heute baut das Unternehmen neben hochwertigen Kopfhörern auch Mikrofone jeglicher Bauart und Drahtlossysteme. Alleine mit dem Bau von Tonabnehmern wird ein Unternehmen heutzutage nicht mehr lange überlegen können, selbst wenn die Plattenindustrie heute wieder mehr Schallplatten presst als noch vor einigen Jahren. Audio-Technica hat sich zum Ziel gemacht, hochwertige Produkte zu moderaten Preisen zu bauen. Es gibt aber mittlerweile auch Mikrofone, die der absoluten Elite zugesprochen werden können, wie z.B. die 40er und 50er Serie. Der hochwertigen Verarbeitung entsprechend, haben sämtliche Mikrofone der Premium-Serie lebenslange Garantie und das soll was heißen. Bedenkt man das die meisten namhaften Hersteller lediglich eine Garantie von 2 Jahren gewähren. Das AT4060a aus der 40er Serie, Gegenstand dieses Berichtes, ist eine Reinkarnation des bereits 1998 erschienenen AT4060, das damals aus unerklärlichen Gründen in Vergessenheit geriet und nicht mehr hergestellt wurde. Das AT4060a hat neben einem verbesserten Netzeil (nun CE-konform) auch einen komplett anderen Innenaufbau. Das Netzteil ist wie fast bei jedem Röhrenmikrofon notwendig, um die Spannung der Röhre bereit zu stellen. Es gibt nur ein Röhrenmikrofon auf dem Markt, das lediglich mit Phantomspeisung betrieben wird, und das ist das UM900 von Microtech-Gefell.

ESI Juli@ XTe

geschrieben von  |  Sonntag, 09 November 2014 00:00  |  Freigegeben in Studiotechnik

Die ESI Juli@XTe ist eine interne PCI-Express Soundkarte, die durch ihr variables Stecksystem wohl einzigartig auf dem Markt sein dürfte. Die Karte besteht aus 2 Platinen. Eine stellt den Prozessor, sowie den AD-DA Wandler zur Verfügung, und auf der zweiten sitzen die Anschlüsse. Dreht man die Platine um, stellt die Karte entweder 2 unsymmetrische,  oder 2 symmetrische Ein- und Ausgänge zur Verfügung. Selbstverständlich verfügt die Karte auch über einen optische Ausgang. Im Lieferumfang der Karte befindet sich zudem eine Kabelpeitsche, die jeweils einen Midi Ein- und Ausgang sowie einen digitalen Koax Ein- und Ausgang zur Verfügung stellt. Unter anderem befindet sich im Lieferumfang Cubase LE, das für die meisten Anwender ausreichend sein dürfte. Die Karte richtet sich prinzipiell an anspruchsvolle Heimanwender oder Personen, die ihre analogen Medien verlustfrei digitalisieren wollen; oder wegen der hervorragenden Latenz, zum Spielen von virtuellen Instrumenten, wie z.B. die hervorragenden Samples von Native Instruments. Spätestens beim letzteren kommt man mit einer einfachen Onboard Lösung wegen der mangelhaften Latenz nicht mehr weit.

Schertler Magnetico AG6 + S-MIC-M

geschrieben von  |  Dienstag, 30 September 2014 00:00  |  Freigegeben in Studiotechnik

Der Magnetico (AG6) von Schertler ist ein magnetischer Tonabnehmer, der für sämtliche Akustikgitarren mit Stahlsaiten verwendet werden kann. Er verfügt über Multicoils und einen speziell von Schertler dafür entwickelten Preamp. Die Spannungsversorung für den Preamp gewährleistet eine kleine Knopfzelle auf der Unterseite. Ein besonderes Feature ist der zweite Einschleifweg für andere Mikros, direkt am Pickup. Anhand eines Reglers lassen sich somit dem magnetischen Pickup andere Signalquellen beimischen. Schertler bietet zum einen ein hochwertiges Mikrofon an, das man ganz einfach in den 3,5mm Klinkenanschluss am Pickup steckt und zum zweiten ein Kontaktmikrofon, das sich an jeder beliebigen Stelle der Gitarrendecke anbringen lässt, was z.B. für percussives Spiel eingesetzt werden kann. Da jeder Magnetische- oder Piezo Pickup mit dem akustischen Klang des Instruments nicht viel zu tun hat, ist es sinnvoll, diesem Signal einen natürlichen Klang beizumischen. Um dieses Problem weitgehenst unterbinden zu können, kommt das Aufsteckmikrofon (S-MIC-M) zum Einsatz, das unauffällig am AG6 Platz findet.

BAE Audio 1084 Preamp

geschrieben von  |  Sonntag, 20 Juli 2014 00:00  |  Freigegeben in Studiotechnik

Jeder, der sich ernsthaft mit Preamps beschäftigt, stößt früher oder später auf die alten Geräte von Neve, dessen Module durch ihren warmen und fetten Sound über einen einzigartigen Klang verfügen. Sie zählen seit jeher mit Abstand zu den besten Vorverstärkern überhaupt und das bereits seit über 40 Jahren. Der Weltruhm dieser hervorragenden Vorverstärker ist Grund genug, dass sie für viele Hersteller Pate stehen und sie zählen somit zu den meist nachgebauten Preamps überhaupt. Angefangen von einfachen Nachbauten mit lediglich ähnlichem Schaltungsaufbau, bis hin zu 1:1 Kopien ist alles vertreten. Die Geräte von BAE zählen zu den 1:1 Kopien und stellen das höchst machbare dar. BAE verwendet für seine Geräte die selben Bauteile wie bei den Originalen,  angefangen von den Platinen, den ELMA Reglern/Schaltern, bis hin zu den Carnhill Übertragern. Der 1084 ist das Vorzeigeprodukt von BAE. Es handelt sich um einen analogen puristischen Vorverstärker mit integrierter EQ Karte. Der 1084 ist lediglich als Mono-Version erhältlich, für Stereoaufnahmen werden also 2 Geräte benötigt. Für den Betrieb wird ein externes Netzteil benötigt, dieses verfügt über 2 Anschlüsse um zwei Geräte simultan betreiben zu können. Eine Konsole, die die Spannungsversorgung, sowie die Anschlüsse bereitstellt wird im Gegensatz zur Modul-Version des 1084 nicht benötigt.

FLEA 49 Röhrenmikrofon

geschrieben von  |  Sonntag, 18 Mai 2014 00:00  |  Freigegeben in Studiotechnik

Wie das AKG C12, das Neumann U47 und das Telefunken ELA 251, so zählt auch das Neumann M49 zu den begehrtesten und besten Mikrofonen überhaupt. Das historische Vorbild, das Neumann M49, erschien 1959 als Nachfolger des U47 mit einigen Verbesserungen, wie z.B. die Richtcharakteristik-Umschaltung am Netzteil und den abgeschrägten Einsprechkorb, an dessen Design Neumann bis heute festhält. Die Form des Einsprechkorbes ist nicht nur kosmetischer Natur, sondern unterbindet Luftverwirbelungen an der Membran, was Popplaute minimiert. Ein weiterer großer Vorteil des M49 ist, wie bereits erwähnt, die Richtcharakteristikwahl am Netzteil, bei dieser man nicht nur zwischen Kugel und Niere, sondern zwischen Kugel, Niere und Acht mit etlichen Zwischenstufen wählen kann. Dies eröffnete damals ganz neue Möglichkeiten bei der Positionierung  der Mikrofone. Des weiteren kam eine abgeänderte Schaltung zum Einsatz, die den Vorteil hatte, dass sich bei Umschaltung der Richtcharakteristik die Lautstärke nicht ändert. Originale aus den 60er Jahren sind so gut wie nicht mehr zu bekommen, da sie längst bei Liebhabern dieser Vintage-Mikrofone verschwunden sind. Aus diesem Grund stehen Mikrofone aus dieser Zeit mit ihrem unverwechselbaren Klangcharakter immer wieder Pate für Nachbauten. Der Nachbau von FLEA ist mit Abstand der beste Nachbau des historischen  Mikrofons. Wie beim C12 von FLEA handelt es sich auch beim FLEA49 um ein 1:1 Replika, der bis auf das FLEA Typenschild nicht vom Original zu unterscheiden ist. Das FLEA49 ist genau gesagt ein Nachbau des M49b von Neumann, der die beliebteste und klanglich beste Variante dieses Mikrofons darstellt.



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