Mittwoch, 12. August 2020

Artikel nach Datum gefiltert: Juli 2020

In dem heutigen Testbericht sehen wir uns auf OCinside.de die neue Maus und Tastatur Kombination aus dem Hause Cooler Master an. Alles Weitere zum preiswerten Cooler Master MS110 Combo RGB Set gibt es im nun folgenden Test.

Freigegeben in Partnernews
Sonntag, 19 Juli 2020 18:50

NZXT Kraken X53 Test @ OCInside

Heute testen wir auf OCinside.de die NZXT Kraken X53 All in one Wasserkühlung. Das hervorstechende Merkmal dieser AIO Lösung befindet sich im Pumpenkopf, der mit verspiegelter RGB Beleuchtung und NZXT Logo ausgestattet ist. Wie gut die Kühlleistung ist und was die AIO von NZXT sonst noch zu bieten hat, zeigen wir im folgenden Testbericht.

Freigegeben in Partnernews

Heute testen wir hier auf OCinside.de das große Level 20 RS ARGB Midi Tower PC-Gehäuse von Thermaltake. Es ist ab Werk mit einem konventionellen 120mm Lüfter und zwei 200mm Lüftern bestückt, die über adressierbare RGB Beleuchtung verfügen. Außerdem kann es mit bis zu vier Radiatoren für aufwendige Custom Wasserkühlungen ausgestattet werden. Was es sonst noch alles zu bieten hat, verraten wir im folgenden Testbericht.

Freigegeben in Partnernews

Nach der kürzlich getesteten Crucial P1 1TB M.2 NVMe SSD sehen wir uns heute auf OCinside.de die brandneue Crucial P2 M.2 NVMe SSD Serie an und lassen sie gegen dutzende aktuelle SSDs im Vergleich antreten.

Freigegeben in Partnernews

Auch im aRGB Bereich versucht man sich mit kleinen, aber feinen Unterschieden abzusetzen und so testen wir heute die Cooler Master MasterFan MF120 Halo Lüfter, die ihren zusätzlichen beleuchteten Ringen den Namenszusatz Halo verdanken. Und weil mehr aRGB grundsätzlich nicht schaden kann, testen wir sie auf OCinside.de gleich im 3er Pack! Zudem gibt es im Test wieder ein Video mit dem Lüfter Sound und ein Video in unserem YouTube Channel mit den Beleuchtungseffekten der Lüfter. Es ist übrigens unser 100stes Video im OCinside YouTube Kanal mit einer Verlosung!

Freigegeben in Partnernews
Sonntag, 05 Juli 2020 15:05

Golden Age Premier GA-800G

Als ich erfahren habe, dass von Golden Age Premier eine Kopie des legendären Sony C-808G erscheinen soll, war für mich sofort klar so eins muss ich haben. Nach einiger Wartezeit war es dann soweit und ich konnte eines der ersten GA-808g in Händen halten. Ich war vom ersten Tag an absolut begeistert von diesem doch etwas seltsam aussehenden Mikrofon, dass ich nun seit drei Monaten besitze. Das Original Sony C-808G ist eines der teuersten Mikrofone überhaupt und wird meist über 10.000€ gehandelt. Da es keine CE Kennzeichnung hat, kam es leider nie in Deutschland auf den Markt. Somit war es noch schwieriger bei uns überhaupt eines zu ergattern. Umso besser das es nun mit dem GA-808g eine Alternative gibt.

 

Technische Daten:

Microphone Type:            Tube Condenser
Polar Pattern:                    Cardioid, Omni
Frequency Response:       20Hz-20kHz
Max SPL:                          137dB (Cardioid), 140dB (Omni)
Output Impedance:           100 ohms
Signal to Noise Ratio:       76dB
Self Noise:                        18dB (A weighted)
Tube:                                 6AU6


Das wohl außergewöhnlichste Feature des GA-808g ist sein integriertes Peltierelement und der riesige rückwertige Kühler. Im GA-808 wird nämlich mit einem aktiven Kühlelement die Röhre gekühlt und die Wärme durch die Kühlrippen abgegeben. Dies soll das Rauschen auf ein Minimum reduzieren. Im Großen und Ganzen ähnelt das GA-808g dem originalen Sony wie ein Ei dem anderen, wäre da nicht die etwas nicht ganz passende Halteschraube der Kühlrippen. Geliefert wird das GA-808g in einem riesigen Karton, in dem sich ein hochwertiger Koffer befindet, der das Mikrofon, eine Rycote Spinne und die Kabel enthält und leider extra verpackt das Netzteil, was ich persönlich etwas unpraktisch finde. Meiner Meinung nach sollte man alles in einem Koffer verstauen können. Ein individuelles Frequenzdiagramm sucht man leider wieder vergebens, meiner Ansicht nach aber auch nicht notwendig. Im Vergleich zum Mikrofon ist der Hersteller, was den Nachbau des Netzteils betrifft, leider etwas inkonsequent und verzichtet aus klanglicher Sicht auf die originale Schaltung mit zwei Röhren. Auch optisch hat es mit dem Original absolut nichts gemeinsam. An der Front des GA-808g befindet sich ein Schalter für die Richtcharakteristik, wo man zwischen Niere und Kugel wählen kann. Am Netzteil gibt es lediglich an der Front einen Einschaltknopf und auf der Rückseite einen zusätzlichen Schalter mit dem sich das Netzteil von der Erde entkoppeln lässt. (Sollte es irgendwann mal zu lästigen Brummgeräuschen kommen)

Wie bis jetzt bei jedem Golden Age Premier Mikrofon sind alle Komponenten mit einer Seriennummer versehen. Qualitativ gibt es beim GA-808g absolut nicht zu bemängeln. Es besteht kein Zweifel: das GA-808g ist das hochwertigste Mikrofon der Premier Serie. Die Verarbeitungsqualität könnte nicht höher sein. Egal wie genau man auch sucht, es gibt eigentlich nichts was man besser machen könnte, höchstens vielleicht dem Netzteil auch einen Tuchelanschluss spendieren und die hässliche Schraube gegen eine optisch passendere Variante zu ersetzen. Dies ist aber wirklich Jammern auf höchstem Niveau.

 

Beim Bau des GA-808 wurden wie bereits bei anderen Premier Nachbauten ausschließlich hochwertige Bauteile gewählt. So wurde z.B. eine vergoldete ROGERS Keramik Leiterplatte verwendet, diese werden normalerweise in High-End-Kommunikationsprodukten für die Luft- und Raumfahrt verwendet. Als Röhre kommt eine NOS CIFTE 6AU6-Röhre aus Frankreich mit einer maximalen Anodenspannung von ca. 300V zum Einsatz. Diese Röhre in dieser Schaltung hat eine Anodenspannung von 90 V und erzeugt mehr Wärme als Röhren in vielen anderen Röhrenmikrofonen, die typischerweise Spannungen zwischen 35 und 50 V verwenden. Leider schweigt der Hersteller was die Herkunft der Kapsel betrifft.

Da ich bereits mehrere Mikrofone der Golden-Premier Serie zum Test hatte, waren meine Erwartungen dem Klang betreffend auch hier natürlich wieder sehr hochgesteckt. Nach einer Aufwärmzeit von ca. 30 Minuten begann ich die ersten Testaufnahmen und konnte die Auflösung des GA-808 kaum fassen. Ich kenne nun bereits wirklich sehr viele Mikrofone und hatte die besten der Welt zum Test. Zu was aber das GA-808 fähig ist, habe ich bis dato nicht gehört. Für manche mag es schon fast zu viel des Guten sein. Egal was im Raum oder vor dem Mikro passiert es verzeiht nichts. Ich weiß leider nicht mehr wer es gesagt hat, aber ein Tonstudiobesitzer machte mal die Aussage, dass sogar die Nasenhaare zu hören sind und dies ist tatsächlich fast so. Ich finde die Abstimmung dieses Mikrofons perfekt. Es ist eines der wenigen Mikrofone, für das es so gut wie keinen EQ braucht und auch keinen Hochpassfilter. Der Grundklang des GA-808 ist im Vergleich zum GA-47XT moderner und weniger färbend. Die Mitten betreffend, ist es wesentlich zurückhaltender, was meiner Meinung nach zu nasalen Stimmen perfekt passt. Dies heißt aber keinesfalls, das es weniger schmeichelnd ist, wie z.B. das GA-47XT. Es hat sehr saubere Höhen, genügend Luft und einen Schmelz, der ebenso unter die Haut geht, wie auch beim GA-47-XT, allerdings anders. Es ist schwer zu beschreiben und sollte jeder selber probieren. Das Rauschverhalten ist absolut hervorragend und auch bei Aufnahmen leiser Instrumente nicht wahrnehmbar. Auch bei den anderen technischen Merkmalen, wie der maximale Schalldruckpegel von 137 dB SPL (Niere) und 140 dB (Kugel), sowie die Empfindlichkeit von -33dB/Pa und dem Signal-Rausch-Verhältnis von 76 dB lässt sich der Hersteller nicht lumpen. Ob es nun klingt wie das Original kann ich leider nicht beurteilen, da ich kein originales Sony besitze. Es gibt aber bereits einige andere Vergleiche im Netz, bei dem zumindest ich keinen Unterschied zum Original erkennen kann. Wie es scheint, hat der Hersteller hier eine hervorragende Arbeit gemacht.

>>>Audiogerätebestenliste<<<

Fazit:

Das GA-808g zählt definitiv zu den besten Mikrofonen, die ich bis jetzt in Händen hatte. Die Verarbeitung ist einwandfrei und klanglich ist es ein absoluter Ohrenschmaus. Zu einem Preis von ca. 4000€ ist es wahrlich kein Schnäppchen mehr, im Vergleich zum Original aber nicht mal die Hälfte. Das GA-808g erhält somit eine klare Kaufempfehlung. Für Interessierte ist der deutsche Vertrieb digitalaudioservice eine gute Anlaufstelle für ein eventuelles Probehören usw..



 Tester: Tobias Brandl

Vielen Dank an Golden Age Project für die Bereitstellung des Mikrofons.

Freigegeben in Studiotechnik

© 2000-2020 by Tobitech.de - Alle Rechte vorbehalten Alle Logos und Trademarks sind Eigentum der jeweiligen Inhaber.
Alle bei www.Tobitech.de oder auf den angeschlossenen Domains erschienenen Artikel und Meldungen sind urheberrechtlich geschützt.
Die Kommentare sind Eigentum der jeweiligen Verfasser.

Rechtliche Hinweise

Datenschutzerklärung

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.